"ÖOC als Dienstleister im Spitzensport"

Peking 2008 brachte für mich den ersten Schritt in meine dritte wertvolle Zeit für den österreichischen Sport. Ex-Generalsekretär Dr. Heinz Jungwirth gab mir die Möglichkeit, im damaligen Team des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking mitzuarbeiten. Diesem interessanten Zwischenstopp folgte nach fast 19 Jahren im BMLV und BKA der Wechsel vom Bund in das ÖOC. Als Referent Öffentlichkeitsarbeit war ich von 16. September 2008 bis 31. August 2011 im ÖOC tätig, eine abwechslungsreiche, spannende, lehrreiche, aber auch herausfordernde Zeit.

 

Von Beginn an verfolgte ich das Ziel, mit einer strukturierten Öffentlichkeitsarbeit eine grundlegende Basis für ein gegenseitiges Verständnis sowie Vertrauen in der Öffentlichkeit (Verbände, Sportler, Medien sowie Partner und Sponsoren) in allen Belangen der „Olympischen Bewegung in Österreich" (Spitzensport, Olympiazentren, Jugendsport, Olympic Day, Olympic Community, Österreichische Olympische Akademie) aufzubauen.

 

Die Olympischen Veranstaltungen Vancouver 2010, Youth Olympic Games (YOG) 2010 in Singapur sowie die European Youth Olympic Festivals (EYOF) 2011 in Liberec und Trabzon waren in ihrer Gesamtheit und Einzigartigkeit sehr lehrreich und für die Positionierung des „neuen" ÖOC sehr wertvoll.

 

Im Detail bildeten die laufende Presse- und Medienarbeit (Jahresberichte, Olympia-Report, Olympia-News, Olympia-Analyse, Newsletter, Homepage, YouTube sowie Presseaussendungen) sowie die Durchführung verschiedener Veranstaltungen (100 Jahre ÖOC, Olympic Day, Tag des Sports, Olympia-Kollektionsabverkauf) in Kooperation mit dem österreichischen Sport (Fachverbände, Olympiazentren), der österreichischen Sportpresse sowie dem ORF/Sport, eine sehr lohnende Aufgabe.

 

Trotz der kritischen Betrachtung des ÖOC in der jüngsten Vergangenheit von Seiten der Öffentlichkeit können vor allem die Jahre 2009-2011 unter der Führung von ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss und den Generalsekretären Dr. Peter Mennel sowie Mag. Matthias Bogner als positiver Entwicklungsschub des ÖOC als „Dienstleister im Österreichischen Spitzensport" in eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft mit dem österreichischen Spitzensport gesehen werden.